Da wir heute eine Kayak-Tour auf dem Plan hatten, nahmen wir erstmal am reichhaltigen Frühstücksbuffet eine gute Stärkung ein. Um 8.30 Uhr wurden wir dann von unserem Kayak-Guide Leh und seinem Fahrer am Hotel abgeholt. Von dort ging es zum Thanbokkoranee National Park nach Ban Bor Thor (nähe Ao Luek), in Mitten von Mangroven, Regenwald, Tierwelt, Wasserhöhlen und Lagunen. Beim beginn der Tour nieselte es leicht, aber im laufe der Zeit lockerte sich der Himmel etwas auf und die Sonne kam sogar zum Vorschein. Es ging vorbei an Mangrovenwäldern und hohen Felsformationen, von denen teilweise Stalaktiten herunter ragten. Der Wasserweg war noch relativ breit und wir paddelten mit der Strömung immer tiefer in das dichte Mangrovenlabyrinth, in dem sich Leh gut auskannte und uns auch viel zu der Natur und seinen Lebewesen zu erzählen wusste.
Das erste Highlight der Tour war dann die “Anaconda Cave“, eine Wasserhöhle die wir mit dem Kayak befahren konnten. Den Namen bekam die Wasserhöhle daher, weil in ihr eine große Anakonda ihr Zuhause hat. Nein, Spaß um die Ecke, den Namen hat sie nur, weil sie sich schlangenförmig wie eine Anakonda durch den Felsen schlängelt. Leh leuchtete uns mit einer Taschenlampe den Weg, und nach ca. 50-70 Metern deutete Tageslicht das Ende der Wasserhöhle an. Der Ausgang der Wasserhöhle mündete in einer fast kreisrunden, von Felsen umgebenen Lagune die eine üppige, exotische Bewachsung hatte. Diese Lagune konnte nur über die Wasserhöhle erreicht werden und war einfach traumhaft. Nachdem wir diese Lagune wieder durch die Wasserhöhle verlassen hatten, fuhren wir weiter durch die immer dichter werdenden Mangroven. Es ging dann weiter an Felsen und Überhängen vorbei und wir durchfuhren noch weitere Wasserhöhlen. Zwischendurch sahen wir Wasservögel, Krabben, Spinnen und Fledermäuse.
Dann kamen wir zur letzten Sehenswürdigkeit unserer Tour, der Tham Phi Hua To (Big Skull Devil Cave). Da diese Höhle ihren Eingang im Fels hatte, mussten wir hier unser Kayak verlassen und über wenige Stufen die Höhle betreten. Da es nun wieder relativ stark angefangen hatte zu regnen, kam uns dieser natürliche Regenschutz ganz gelegen. In dieser Höhle lebten vor ca. 3000 Jahren Menschen die mit Erd- und Naturfarben Höhlenbilder an die Wände und Decken gemalt hatten. In der Höhle gab es Stalagmiten und Stalaktiten zu sehen, aus manchen kleinen Öffnungen im Fels spritzten, wie aus einem Springbrunnen, kleine Wasserstrahlen empor. Über einen kleinen Aufstieg im inneren der Höhle erreichte man eine weitere, höher gelegene Öffnung im Fels und hatte von dort aus einen sagenhaften Ausblick auf den Regenwald.
Wir machten uns dann nach einiger Zeit zur Rückfahrt stromaufwärts auf und wurden im Kayaklager mit einem leckeren thailändischen Einheimischenessen belohnt. Mehr Bilder dieses schönen Paddelausflugs sind auf www.strutzontour.de zu sehen!
Gruß
Gordon & Marion